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21. Jour fixe 18.02.2015


21. EU XXL Jour fixe

Mittwoch, 18. Februar 2015, 18.00 bis 20.00 Uhr
mica-Seminarraum, Stiftgasse 29, 1070 Wien

„Scheinselbständigkeit – wie kommen wir da raus?“

Die Arbeitsbedingungen in der Kultur haben sich verschlechtert. Hinzu kommt die Unflexibilität der nationalen und europäischen Gesetzgebung, sich dezidiert mit den Arbeitsbedingungen von Kulturschaffenden zu beschäftigen und eine dementsprechende Anpassung z.B. beim Versicherungsschutz vorzunehmen. Noch immer kämpft die Mehrheit der Film- und Fernsehschaffenden mit den Geißeln der „Scheinselbständigkeit“, mit Doppelversicherungen, mit fehlenden Arbeitstagen für Arbeitslosengeld. Die Novelle zum KSVG hat hier durchaus Verbesserung gebracht, aber wo hakt es noch? Und geben wir uns damit schon zufrieden? Mit Roland Gerlach haben wir einen schlagkräftigen Vordenker des Arbeitsrechts, der mit uns darüber sprechen wird, welche Hebel der Gesetzgeber noch tätigen muss. Der Jour fixe wird gezielt auf die Ergebnisse der am 27. November 2014 stattgefundenen Podiumsdiskussion des Verbandes Österreichischer Kameraleute aac eingehen und weiteren wichtigen inhaltlichen Input für die im März von IMAGO initiierte Enquete in Brüssel liefern.

Mod.: Peter Menasse (NU – Jüdisches Magazin für Politik und Kultur, Chefredakteur)

Mit: Roland Gerlach - Rechtsanwalt

Maria Anna Kollmann - Kulturrat, Dachverband der österreichischen Filmschaffenden

Bettina Wachermayr - Künstler-Sozialversicherungsfonds

Gerhard Schedl - GdG-KMSfB, Sektion Film, Foto und audiovisuelle Kommunikation

Da die TeilnehmerInnenzahl begrenzt ist, ersuchen wir um Anmeldung bei paul.zajacz@eu-xxl.at bis zum 16. Feber 2015. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!