Aktuelles

Die Solo-Selbständigen und ihre Stellung in Europa

Auftaktveranstaltung zur Verabschiedung der Leitlinien zu Tarifverträgen für Selbständige mit speziellem Blick auf die Kulturbranche

Zeit: 1. Dezember 2022, 17:00 Uhr
Ort: Löwelstraße 14, 1010 Wien, ÖGV-Dachgeschoss

Ende September hat die Europäische Kommission die Leitlinien zu Tarifverträgen für Solo- Selbständige verabschiedet. Damit steht in der Kunst- und Kulturwirtschaft der Schaffung von Mindesthonorarkatalogen kartell- und wettbewerbsrechtlich nichts mehr im Wege.

Die Veranstaltung informiert darüber, was diese neuen Leitlinien rechtlich für Solo-Selbständige bedeuten, welche Vertretungsmöglichkeiten in Anspruch genommen werden können, um für Solo- Selbständige faire Arbeitsbedingungen zu verhandeln und welche Rechtssicherheit gegeben ist.

Podium und Input:

Johannes Studinger, Head of Department, UNI Global Union
Dr.in Cristina Busch, Rechtsanwältin
Prof. Mag. Kurt Brazda, EU XXL Film – Forum for European Film Univ.-Ass.in Mag.a Sophie Schwertner, Institut für Arbeits- und Sozialrecht,

Universität Wien

Moderation:

Prof.in Mercedes Echerer

Für Snacks und Getränke ist gesorgt!


Anmeldungen spätestens bis 28.11. per E-Mail an: mercedes.echerer@eu-xxl.at

 


FEMINIST PERSPECTIVES Zweitägiges FORUM zu aktuellen feministischen Positionen, 

Forderungen und Arbeitsweisen im Film.   WO:         Stadtkino Wien, Akademiestrasse 13, 1010 Wien WANN:    20. & 21.November 2022 Eine Veranstaltung von dieRegisseur*nnen & FC Gloria – Frauen Netzwerk Film in Kooperation mit dem Stadtkino 

unterstützt von dok.at , Die Produzent*innen und The Golden Pixel Cooperative

PROGRAMM   Sonntag 20.11.2022 | im Stadtkino   PANEL I15:00 – 17:00 EINE NEUE FEMINISTISCHE GRAMMATIK IM FILM I Feministische Arbeitsweisen und die Gaze Theory.   GÄSTE Céline Sciamma (“Portrait of a Lady on Fire”, “Girlhood”, “Petite Maman”), Drehbuch & Regie, FR  Christine A. Maier (“Grbavica”, “Quo Vadis, Aida”, “Licht”, “Itty Bitty Titty Committee”), Cinematographie, AT/DE  So Mayer (“Political Animals: The New Feminist Cinema”, “The Cinema of Sally Potter”), Autor*in & feministische Filmaktivist*in (Club des Femmes), UK   Welche Filme wollen wir machen? Welcher Filmsprache wollen wir uns bedienen? Welche Bilder und Codes gilt es zu entwickeln und gestalten, die eine feministische Sichtweise auf Menschen und ihre Welt in unseren Filmen abbilden? Was erzählt uns die Kameraperspektive über die Erzählenden? Mit welchen Zuschreibungen erzählen wir die Figuren in unseren Geschichten? Filme entstehen in Zusammenarbeit – die Sprachen jedes*r Beteiligten schreiben sich in die Erzählung ein. In diesem Panel treffen deshalb drei Perspektiven aufeinander: Regie, Cinematographie und Filmtheorie. Eine offene Diskussion mit internationalen Gästen; in englischer Sprache   FILMPROGRAMM   FILM 118:30 – 20:15Nina Menkes / Brainwashed: Sex-Camera-Power (2022), US, 107 min, OF mit UT 20.15 bis 21:00: Nina Menkes live per Zoom im Gespräch mit Wilbirg Brainin-Donnenberg (FC Gloria) In englischer Sprache.  In vielen Filmen, die als Meisterwerke gelten, steckt eine filmische Grammatik, die systematisch Frauen* objektiviert. Wie hängen Filmsprache, sexuelle Belästigung und Diskriminierung zusammen? BRAINWASHED: SEX-CAMERA-POWER basiert auf einem Vortrag der Regisseurin Nina Menkes, in dem sie anhand von Filmausschnitten bekannter Regisseure (seit 1896) pointiert zeigt, wie spezifische Kameraeinstellungen und Inszenierungsweisen eine sexistische Kultur abbilden und zugleich hervorbringen.   FILM 221:30 Céline Sciamma / Petite Maman – Als wir Kinder waren (2021), FR, 72 min, OF mit UT Q&A mit Céline Sciamma zu ihrem aktuellen Film, in englischer Sprache.    Céline Sciamma entwirft in ihrem neuesten Film eine Sprache, in der sie die Zeitebenen verschwimmen lässt und die Generationengrenzen auflöst. Im Zentrum steht die Perspektive der achtjährigen Nelly, die nach dem Tod ihrer Großmutter Zeit in deren Haus verbringt und dort ein gleichaltriges Mädchen kennenlernt, das ihr sehr ähnlich ist.    

Montag, 21.11.2022 | im Stadtkino, Akademiestrasse 13, 1010 Wien   PANEL II17:30 – 19:00EINE NEUE FEMINISTISCHE GRAMMATIK IM FILM I Queere Filmästhetik. Identität und Repräsentation.   GÄSTE Daniel Sea (“The L Word”, “Short Bus”, “Itty Bitty Titty Committee”) – Schauspiel und Aktivismus, USA Elene Naveriani  (“Wet Sand”, “I am truly a drop of sun on earth”, “Red Ants Bite”) – Drehbuch & Regie, GE Andrea Braidt – Film- und Medientheorie, Forschungsschwerpunkt Gender/Queerfilm, AT   Wie wird Geschlecht über Perspektivierung konstruiert? Wie können wir queere Ästhetiken entwickeln: Bildsprachen, die keine neuen Stereotypen oder Essentialismen produzieren? Wie können Regisseur*innen einen ethischen Umgang mit Menschen und Lebensrealitäten entwickeln, die fragil und marginalisiert sind? In diesem Panel wird im Austausch mit drei Expert*innen aus den Bereichen Schauspiel, Regie und Filmtheorie eine Perspektive entwickelt, die das Spannungsverhältnis von Queerness, Ethik und Repräsentation erforscht.  Offene Diskussion mit internationalen Gästen und dem Publikum, in englischer Sprache FILM19:30 : Elene Naveriani / Wet Sand (2021) , CH/GE, 115 min OV mit engl UT

Q&A mit Regisseurin Elene Naveriani zu ihrem Film   „Wet Sand“ entwickelt eine Grammatik, die das Nicht-Sehen wollen und das Nicht-Sprechen zum Ausdruck bringt. Ein Film über eine Liebesbeziehung, die nicht gewesen sein durfte. Diese jahrzehntelange geheime Liebe zwischen zwei Männern in einem georgischen Küstendorf löst neue Beziehungen und Begegnungen aus, zieht feine Kreise, macht Risse in das Schweigen.

ROUND TABLE 11:00-16:00

Am Montag findet ein brancheninterner ROUND TABLE für Filmschaffende von FC Gloria und die Regisseur*nnen

gemeinsam mit Céline Sciamma & den Gäste des Forums statt. Es geht dabei um einen Erfahrungsaustausch und der Entwicklung filmpolitischer Perspektiven; wir wollen damit ein europäisches Netzwerk ausbauen, das persönliche Begegnungen und geteilte Anliegen in den Vordergrund stellt, um feministische Forderungen zu stärken.  Diskussion in englischer Sprache.   Ab 21 Uhr 30 GET TOGETHER mit den Gästen des Forums, Filmschaffenden von FC Gloria, dieRegisseur*nnen, dok.at, Die Produzent*innen und dem Publikum im Ludwig und Adele im Stadtkino.


Infotag Film – Filminstitutionen stellen sich vor

Projekte

Am 24.11.2022 stellen sich beim Infotag Film im Stadtkino im Künstlerhaus Institutionen der österreichischen Filmbranche vor: Was machen und fördern sie? Wann werden sie für junge Filmemacher:innen relevant? Wer sind die Ansprechpartner:innen?

Im Fokus des 1. Infotags sind die Themen Finanzierung, Verwertung und Arbeitsbedingungen, Rechte, Interessensvertretung. Zielgruppe sind Filmkreative, die am Beginn ihrer Karriere stehen und/oder sich bereits professionalisieren und etablieren.

Wir bitten um Anmeldung bis 31. Oktober unter: info@cinemanext.at

Eintritt frei!


Programm:

12.45 Uhr: Einlass

13.00 – 15.05 Uhr: FINANZIERUNG
Präsentationen von und Fragerunde mit BMKÖS, ÖFI, MEDIA Desk, FISA, FFW, Stadt Wien und ORF

15.10 – 16.10 Uhr: VERWERTUNG
Präsentationen von und Fragerunde mit AFC, sixpackfilm und Lemonade Films

16.15 – 17.45 Uhr: ARBEITSBEDINGUNGEN, RECHTE, INTERESSENSVERTRETUNG
Präsentationen von und Fragerunde mit Dachverband der Filmschaffenden, VdFS, VAM, FAMA und Gewerkschaft

Ab 18 Uhr: Filmprogramme der Werkschau der Filmakademie Wien

Ein gemeinsames Angebot von:
Cinema Next – Junger Film aus Österreich, Akademie des Österreichischen Films und Filmakademie Wien

 

5./6. November 2022

1st Conference of European Audiovisual Authors

Teilnehmer*innen

Keynote

Seeds & Silver


7. Juni 2022
Europa
Angemessene Mindestlöhne in der EU

Am 7. Juni 2022 haben der Ratsvorsitz und die Verhandlungsführer*innen des Europäischen Parlaments eine vorläufige politische Einigung über den Entwurf einer Richtlinie über angemessene Mindestlöhne in der EU erzielt.
Pressemitteilung
Übersicht über den gesamten Politikbereich


Das Phänomen Non-Fungible Tokens – NFT

Was ist das? Was kann das? Inwiefern ist es für die Filmbranche relevant?

Zusammenfassung der hybriden Informations- und Diskussionsveranstaltung vom 2. Juni 2022 organisiert von EU XXL Film und Interface Film zum Zwecke der Entmystifizierung von NFTs.


29. Juli 2021
Deutschland
Urheberrecht – Nachvergütung – Bestsellerparagraph

Der Kameramann Jost Vacano hat sich mit acht Rundfunkveranstaltern der ARD verglichen und erhält von diesen insgesamt 160.000 € als Nachvergütung für seine Kameraarbeit an der Romanverfilmung „Das Boot“. Über das Ende dieser jahrzehntelangen Auseinandersetzung berichten u.a. Der Tagesspiegel , die Initiative Urheberrecht, der Bundesverband Kinematografie in einer Presseaussendung und der Branchendienst Film – TV – Video.


7. Juli 2021
Europäische Union
Voices of Culture – Structured Dialogue between the cultural sector in the European Union and the European Commission

Bericht über die soziale Lage und Arbeitsbedingungen von Künstler*innen und Kultur- und Kreativarbeiter*innen in der EU.


5. Juli 2021
Europäisches Parlament
Territoriale Lizenzierung

Erklärung von 54 Abgeordneten des Europäischen Parlaments, die die Bedeutung der territorialen Lizenzierung für kulturelle Vielfalt und Pluralismus im europäischen audiovisuellen Sektor hervorhebt.


2. Juni 2021
Europäischer Gerichtshof
Urteil in den Rechtssachen YouTube (Peterson vs Google, YouTube) und Cyando (Elsevier vs Cyando)
Pressemitteilung
Kurzzusammenfassung der Initiative Urheberrecht
Pressemitteilung zu den Schlussanträgen des Generalanwalts Saugmandsgaard Øe


24. Februar 2021 
Initiative für Geschlechtergerechtigkeit in der österreichischen FilmförderungPetition für eine Geschlechterquote in der österreichischen Bundesfilmförderung   NO CHANGE WITHOUT CHANGE

Sensationeller Relaunch des höchst informativen Internetauftritts der Initiative für ein faires Urheberrecht.


14. Januar 2021 | COVID-19-UPDATE
Nationalrat – Unselbständiger Entschließungsantrag

Unselbständiger Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Thomas Drozda und Genoss*innen betreffend: Nach dem Lockdown: Kultur möglich machen und realistische Rahmenbedingungen setzen


13. Januar 2021
Europäisches Parlament, Kulturausschuss
Creative Europe, Erasmus+, Europäisches Solidaritätskorps

Kulturausschuss bestätigt die Ergebnisse des Trilogs: Presseaussendung

Erhöhung der Unterstützung des Kultur- und Kreativsektors um 36%, Gendergerechtigkeit bei Verteilung der Fördermittel festgeschrieben und ein zusätzlicher Europäischer Nutzen als neue verpflichtende Förderbedingung.

Programm Creative Europe für den Europäischen Kultur- und AV-Sektor 2021-2027: Presseaussendung


12. Januar 2021 | COVID-19-UPDATE
IG PROGRAMMKINO

Rettungsschirm für alle Kinos

Presseaussendung und Forderungen hier abrufbar.